Sonntag, 29. August 2010

Rot sehen Teil2

Nachdem es bei mir jetzt endlich auch mit dem Navajozwirnen klappt, wollte ich den tollen Strang, den ich von Jule zum Geburtstag bekommen habe, auf diese Weise verzwirnen.

Ich hatte mir vorgenommen, ganz dünn zu spinnen, weil das fertige Garn ungefähr die Stärke von Sockenwolle haben sollte.

Das war leichter gesagt als getan. Die Fasern waren supertoll, sich liessen sich wunderbar ausziehen und waren sehr glatt, ganz weich, fein und zart. Wahrscheinlich etwas zu zart und fein für meinen Willy. Das Willy-Rad zieht recht kräftig, zu kräftig für diese feinen Fasern, ständig ist mir der Faden gerissen. Zeitweise war ich sogar soweit aufzugeben.
(Anmerkung der Redaktion: Ich habe schon andere Fasern, ohne Probleme, mit dem Willy sehr dünn gesponnen. Die waren aber nicht so glatt)


Auch wenn es ein paar Nerven gekostet hat und ich zeitweise geflucht habe, wie ein alter Seebär, das Ergebnis entschädigt mich für die "Schinderei".





Merino-Bambus-Faser von Spinning-Martha, Navajo verzwirnt

Kommentare:

niewiederbarfuss hat gesagt…

Sehr , sehr schön

neidische Grüße von Bremate

Die Fadenwirkerin hat gesagt…

Du hast geflucht wie ein Bierkutscher! Außerdem habe ich beim Spinntreffen doch recht rot umnebelte Blicke auf mir gespürt, wenn schon wieder der Faden riß.....
Schön das es fertig geworden ist.
Es sieht klasse aus.

LG von Jule

SaLü hat gesagt…

Auch wenn es eine Schinderei war, das hat sich doch wirklich gelohnt: der Strang ist wunderschön! :-)

Grüßles
SaLü

Katarina hat gesagt…

Ein wunderbarer Strang ist das geworden - Kompliment!
Herzlich, Katarina

Silvia hat gesagt…

Das Ergebnis ist perfekt. Superdünn und die Farben wären auch meine,...
Bin gespannt was draus wird.
LG Silvia